Hallo zusammen,
jetzt muss ich doch noch mal ein paar Gedanken zu dem Spiel loswerden. Dieses Spiel, das mein Coach mir aufs Auge gedrückt hat... es macht keinen Spaß. Gestern hatte ich wieder eine Stunde Coaching, und wir sind darauf gekommen, warum es keinen Spaß macht.
Im Moment kann ich es nicht so spielen, wie ich möchte. Ich bin tierisch erkältet und kann nicht zum Sport gehen. Es ist schweinekalt draußen, und Salat stellt zumindest mich nicht zufrieden. Ich will meeeehr! Also habe ich das Spielen zwischenzeitlich eingestellt.
Elizabeth, mein Coach, fragte mich: Warum spielst du nicht? Und ich antwortete: Weil ich nicht mehr gewinnen kann.
Sie war erstaunt. Ach, sagte sie, du hörst also dann auf zu spielen, wenn du merkst, dass du nicht gewinnen kannst? Ich bejahte. Sie fragte: Immer? Und da ging mir auf: Ich höre nicht bloß immer auf, zu spielen, wenn ich nicht gewinnen kann, ich beginne gar nicht erst ein Spiel, wenn ich nicht sicher bin, dass ich es gewinne.
Und wo bleibt da der Spaß? Das klingt nicht nach Spielen, nach Freude, nach etwas Kindlichem - das klingt nach knallharter Erwachsenenwelt, in der es nur Sieg und Niederlage, nur Wahrheit oder Pflicht gibt. Huch!
Ich kann nicht spielen!?!
Deswegen haben wir das Spiel jetzt angepasst: Das Ziel ist nun, zu lernen, wie ich spielen kann und - trotzdem - Spaß dabei habe. Was für eine Aufgabe für eine erwachsene Frau!
Hört sich für Euch beknackt an? Verrückt? Verfehlt?
Fragt Euch doch mal ganz ehrlich in Eurem Herzen: Könnt Ihr wirklich noch spielen?
Ich habe jedenfalls beschlossen, es zu lernen und sogar Spaß dabei zu haben.
Einen fröhlichen Tag,
Ihre und Eure Georgia Fröhling
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Donnerstag, 26. März 2009
Dienstag, 10. März 2009
Das Spiel und andere Dinge
Hey, ich habe eine Mitstreiterin - willkommen! Und viel Erfolg natürlich auch!
Ich sabotiere mich derweil immer noch ein bisschen, was ich zum Teil Euch und Ihnen zu verdanken habe: Ihr haltet mich derzeit ganz schön auf Trab in der Praxis. Danke dafür!
Auch an anderen Fronten tut sich derzeit eine Menge. Meine Band fourbars will z.B. auch mal wieder auftreten, und zwar im April und Mai zu drei verschiedenen Gelegenheiten. Ich werde die genauen Termine noch hier posten, falls irgendjemand sich das antun möchte. Probehören könnt Ihr auf http://www.fourbars.de. Ich gebe zu, dass die Band für mich im Moment nicht nur Freude, sondern auch Stress bedeutet, aber wofür stellt man sich monatelang in den Proberaum, wenn nicht, um endlich mal wieder aufzutreten?
Ihr seht, im Moment schlägt auch über mir der Alltag zusammen, und es bleibt nicht viel Platz für Philosophisches.
Ich wünsche uns allen schöneres Wetter,
alles Gute,
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Ich sabotiere mich derweil immer noch ein bisschen, was ich zum Teil Euch und Ihnen zu verdanken habe: Ihr haltet mich derzeit ganz schön auf Trab in der Praxis. Danke dafür!
Auch an anderen Fronten tut sich derzeit eine Menge. Meine Band fourbars will z.B. auch mal wieder auftreten, und zwar im April und Mai zu drei verschiedenen Gelegenheiten. Ich werde die genauen Termine noch hier posten, falls irgendjemand sich das antun möchte. Probehören könnt Ihr auf http://www.fourbars.de. Ich gebe zu, dass die Band für mich im Moment nicht nur Freude, sondern auch Stress bedeutet, aber wofür stellt man sich monatelang in den Proberaum, wenn nicht, um endlich mal wieder aufzutreten?
Ihr seht, im Moment schlägt auch über mir der Alltag zusammen, und es bleibt nicht viel Platz für Philosophisches.
Ich wünsche uns allen schöneres Wetter,
alles Gute,
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Freitag, 6. März 2009
Das Spiel
Hallo zusammen,
vor einigen Tagen habe ich von dem Spiel berichtet, welches ich mir mit Hilfe meines Coaches ausgedacht habe. Und da kommen wir auch zum Thema des Tages:
Selbstsabotage
Ach was, ich habe dieses Problem also auch? Man kann das nennen, wie man will. Plötzlich habe ich
vor einigen Tagen habe ich von dem Spiel berichtet, welches ich mir mit Hilfe meines Coaches ausgedacht habe. Und da kommen wir auch zum Thema des Tages:
Selbstsabotage
Ach was, ich habe dieses Problem also auch? Man kann das nennen, wie man will. Plötzlich habe ich
- viel zu viel Arbeit, um regelmäßig zum Sport zu gehen;
- fühle mich nicht wohl und nicht fit;
- mache mir Sorgen um die Gesundheit meines Vaters;
- habe also "andere Probleme" als dieses alberne Spiel.
Es gibt ein Konzept der radikalen Verantwortung. Es besagt, dass wir für alles, was in unser Leben tritt, Verantwortung tragen. Nicht etwa Schuld, nur Verantwortung. Das gibt uns eine immense Macht, denn das Opferdasein ist damit endgültig vorbei, es gibt keine sogenannen "Umstände" mehr.
Was sagt mir das bezüglich meines Spiels?
- Auch, wenn ich mir Sorgen mache, nicht fit bin und viel arbeite, muss ich für mich sorgen. Nicht wegen des Spiels, sondern
- um meinetwillen und
- um der anderen willen.
Wenn es uns nämlich gut geht, haben wir mehr zu geben, wir geben quasi aus vollen Taschen anstatt aus leeren.
Hiermit motiviere ich mich und hoffentlich auch Euch, dass wir alle wieder gut für uns sorgen und damit auch genügend Kapazitäten für andere übrig haben.
Ein schönes Wochenende,
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
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