Hallo zusammen,
ich muss einfach das Thema Dankbarkeit noch einmal aufgreifen, weil ich heute (zum Xten Male) Joe Vitale darüber habe sprechen hören - in einem Audioprogramm, während ich auf dem Crosstrainer stand und strampelte (ja, man kann die Zeit im Fitnessstudio sogar noch für was Nützliches außer Training einspannen).
Er sprach darüber, wie er als junger Mann mit dem Thema Dankbarkeit konfrontiert wurde und es zuerst recht zynisch abtat. Er war damals finanziell nicht gut gestellt und schaute sich in seinem billigen Appartment um, wofür er wohl dankbar sein könne. Sein Blick fiel auf einen gelben Bleistift mit Radiergummi.
Nun, dachte Joe skeptisch, ich will versuchen, dankbar für diesen Bleistift zu sein. Ich könnte damit einen Einkaufszettel schreiben. Oder einen Abschiedsbrief. Oder einen Bestseller. Ihm fiel auf, was für ein geniales kleines Werkzeug so ein Bleistift eigentlich ist. Dann nahm er den Radiergummi wahr. Ok, dachte er, damit kann ich die Einkaufsliste ausradieren, wenn ich fertig bin, den Abschiedsbrief ebenfalls und dafür einen Liebesbrief schreiben. Und so weiter.
Plötzlich ging ihm auf, dass ein Bleistift sehr wohl etwas war, wofür er dankbar sein konnte - denn als Schriftsteller war dies ein Instrument, das er dringend benötigte, wie einfach es auch sein mochte.
Daraus zog er den Schluss, dass wir uns in unserem Leben umschauen sollten, wofür wir dankbar sein können. Uns geht es, das erkannte Joe ebenfalls, viel besser als den meisten Menschen auf der Welt. Wir besitzen sogar mehr Luxus, als Könige und Königinnen in alten Zeiten hatten, denken wir nur mal an die Toilettenspülung.
Das beste Mittel gegen die chronische Unzufriedenheit, die in den westlichen Ländern grassiert, ist also Dankbarkeit. Wir können uns immer wieder mal am Tag kurz umschauen und etwas finden, wofür wir dankbar sind.
Zum Beispiel unser Job. Es mag sein, dass er keinen Spaß macht, aber vielleicht mögen wir einen oder zwei Kollegen, vielleicht gefällt uns der Arbeitsplatz an sich, vielleicht ist der Kaffee gut oder das Gehalt stimmt ganz einfach. Irgendwas Gutes wird daran zu finden sein.
Und dann wäre da noch unser guter, alter, zuverlässiger Körper, für den wir uns bedanken könnten. Unsere Wohnung. Unser Auto. Unser Computer... (Liste bitte fortführen).
Und was macht das nun? Wofür soll das gut sein?
Es fühlt sich gut an und macht zufrieden. Und wenn wir zufrieden mit etwas sind, ist es leichter, sich noch mehr Gutes dazuzuwünschen. Leichter jedenfalls, als wenn wir es aus einem Gefühl des Mangels heraus tun.
Einen schönen Tag noch!!
Posts mit dem Label Dankbarkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dankbarkeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 4. März 2010
Montag, 2. März 2009
Dankbarkeit die 3.
Aus aktuellem Anlass noch ein kleiner Nachschlag zur Dankbarkeit und wie man sie auch in extremen Fällen anwenden kann:
Heute morgen wollte mein Freund eigentlich nur eine Kleinigkeit für meinen Vater durch die Gegend fahren. Mein Vater sah aber so schlecht aus und meine Mutter war so von der Rolle, dass mein Freund sie kurzentschlossen überredete, einen Krankenwagen zu rufen.
Das war das Beste, was ihm passieren konnte, und ich hätte das gleiche getan.
Ich könnte mich jetzt grämen, dass mein Vater krank ist, traurig sein, mir riesige Sorgen um ihn machen, den ganzen Tag an nichts anders denken, meinen Patienten sinnlose Ratschläge geben....
oder: dankbar sein.
Dafür, dass der richtige Mann (mein Freund) zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Dafür, dass mein Vater jetzt genau das bekommt, was er braucht. Dafür, dass meine arme Mutter das nicht allein entscheiden musste. Dafür, dass es Krankenwagen, Notärzte und Krankenhäuser gibt. Dafür, dass ich Menschen in meinem Leben habe, die manchmal etwas tun, was ich als meinen Job betrachten würde, wäre ich da gewesen.
Danke, danke, danke!
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Heute morgen wollte mein Freund eigentlich nur eine Kleinigkeit für meinen Vater durch die Gegend fahren. Mein Vater sah aber so schlecht aus und meine Mutter war so von der Rolle, dass mein Freund sie kurzentschlossen überredete, einen Krankenwagen zu rufen.
Das war das Beste, was ihm passieren konnte, und ich hätte das gleiche getan.
Und was hat das mit Dankbarkeit zu tun?
Ich könnte mich jetzt grämen, dass mein Vater krank ist, traurig sein, mir riesige Sorgen um ihn machen, den ganzen Tag an nichts anders denken, meinen Patienten sinnlose Ratschläge geben....
oder: dankbar sein.
Dafür, dass der richtige Mann (mein Freund) zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Dafür, dass mein Vater jetzt genau das bekommt, was er braucht. Dafür, dass meine arme Mutter das nicht allein entscheiden musste. Dafür, dass es Krankenwagen, Notärzte und Krankenhäuser gibt. Dafür, dass ich Menschen in meinem Leben habe, die manchmal etwas tun, was ich als meinen Job betrachten würde, wäre ich da gewesen.
Danke, danke, danke!
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Donnerstag, 26. Februar 2009
Dankbarkeit die 2.
Hallo zusammen,
vor einigen Tagen habe ich einen kleinen Trick mit Euch geteilt, wie man sich schon von Anfang an einen schönen Tag beschert. Habt Ihr es ausprobiert?
Natürlich hat das nicht nur den Grund, den Tag zu versüßen. Als ob das nicht bereits Grund genug wäre, steckt - mal wieder - eine tiefere Weisheit dahinter:
Wir ziehen das im Leben an, worauf wir unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit richten.
Jetzt stellt Euch das aber bitte nicht vor, als säße irgendwo ein gelangweilter Engel im Himmel, der zuschaut, worauf Ihr Euch den ganzen Tag konzentriert und Euch mehr davon schickt (weil es eben sein Job ist). So ist das nicht gemeint.
Doch wie meine ich das?
Angenommen, Ihr entschließt Euch, ein neues Auto zu kaufen und entscheidet Euch für den Skoda Roomster - wegen der Abwrackprämie!
Je öfter wir bewusst für etwas dankbar sind, desto mehr achten wir auch auf Dinge, für die wir dankbar sein können. Sonst ginge uns ja am Ende der Stoff für unsere morgendliche Liste aus. So fallen uns dann immer mehr Dinge auf, die wir als positiv bewerten, und das sollte das Leben deutlich angenehmer machen, als wenn man sich immer nur darauf konzentriert, was alles schlecht, unangenehm und blöd ist.
Frohes Danken!
Liebe Grüße,
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
vor einigen Tagen habe ich einen kleinen Trick mit Euch geteilt, wie man sich schon von Anfang an einen schönen Tag beschert. Habt Ihr es ausprobiert?
Natürlich hat das nicht nur den Grund, den Tag zu versüßen. Als ob das nicht bereits Grund genug wäre, steckt - mal wieder - eine tiefere Weisheit dahinter:
Wir ziehen das im Leben an, worauf wir unseren Fokus, unsere Aufmerksamkeit richten.
Jetzt stellt Euch das aber bitte nicht vor, als säße irgendwo ein gelangweilter Engel im Himmel, der zuschaut, worauf Ihr Euch den ganzen Tag konzentriert und Euch mehr davon schickt (weil es eben sein Job ist). So ist das nicht gemeint.
Doch wie meine ich das?
Angenommen, Ihr entschließt Euch, ein neues Auto zu kaufen und entscheidet Euch für den Skoda Roomster - wegen der Abwrackprämie!
Ich sehe dieses Auto draußen eher selten. Wenn man aber ein solches Auto haben möchte und es sogar schon bestellt hat, beginnt man plötzlich, draußen überall welche zu sehen, und man fragt sich, ob es vorher schon so viele davon gab. Ja, sie waren schon da, ganz bestimmt. Wir nehmen sie nur viel stärker wahr, weil wir darauf achten.
Und was hat das mit der Dankbarkeit zu tun?Je öfter wir bewusst für etwas dankbar sind, desto mehr achten wir auch auf Dinge, für die wir dankbar sein können. Sonst ginge uns ja am Ende der Stoff für unsere morgendliche Liste aus. So fallen uns dann immer mehr Dinge auf, die wir als positiv bewerten, und das sollte das Leben deutlich angenehmer machen, als wenn man sich immer nur darauf konzentriert, was alles schlecht, unangenehm und blöd ist.
Frohes Danken!
Liebe Grüße,
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Montag, 23. Februar 2009
Positive Starthilfe in den Tag
Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, es ist Rosenmontag, und wer mich kennt, weiß, dass ich Karneval nicht besonders mag und wahrscheinlich im Krankenhaus verwechselt wurde - schließlich bin ich ja in Düsseldorf geboren worden.
Heute geht es mir aber gar nicht um Karneval, sondern um die positive Starthilfe in den Tag. Morgen ist Dienstag, der Montag dieser kurzen Woche, und viele denken vermutlich: Verdammt, morgen muss ich wieder früh raus, zur Arbeit, Sch...wetter, etc.
Das macht keine wirklich guten Gefühle, wenn man denn tatsächlich aufsteht...
Macht doch bitte mal das folgende Experiment mit:
(ach, übrigens: ich schreibe hier in der persönlicheren Du-Form. Das bedeutet aber nicht, dass ich ab sofort jeden, der in meine Praxis kommt, duze. Es macht das Schreiben nur ein bisschen einfacher. Ich hoffe, das ist auch für Sie ok so.)
Wenn der Wecker klingelt, gebt Euch fünf Minuten und zählt Euch in Gedanken einmal auf, wofür Ihr alles dankbar sein könnt. Das können Kleinigkeiten sein:
Heute geht es mir aber gar nicht um Karneval, sondern um die positive Starthilfe in den Tag. Morgen ist Dienstag, der Montag dieser kurzen Woche, und viele denken vermutlich: Verdammt, morgen muss ich wieder früh raus, zur Arbeit, Sch...wetter, etc.
Das macht keine wirklich guten Gefühle, wenn man denn tatsächlich aufsteht...
Das geht auch anders!
Macht doch bitte mal das folgende Experiment mit:
(ach, übrigens: ich schreibe hier in der persönlicheren Du-Form. Das bedeutet aber nicht, dass ich ab sofort jeden, der in meine Praxis kommt, duze. Es macht das Schreiben nur ein bisschen einfacher. Ich hoffe, das ist auch für Sie ok so.)
Wenn der Wecker klingelt, gebt Euch fünf Minuten und zählt Euch in Gedanken einmal auf, wofür Ihr alles dankbar sein könnt. Das können Kleinigkeiten sein:
- Ich bin so dankbar für mein gemütliches, warmes Bett;
- ich bin so dankbar für den tollen Mann / die tolle Frau, die neben mir liegt
- ich bin dankbar, dass ich heute keine Kopfschmerzen habe
- ich bin dankbar für mein zuverlässiges Auto
- ich bin dankbar für den leckeren Kaffee, den ich gleich bekomme...
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Macht das nur fünf Minuten, und ich garantiere Euch, dass der Tag viel besser anfängt als sonst.
Mehr zu dem Thema gibt es in einem der nächsten Blogs.
Ihre und Eure
Georgia Fröhling
Abonnieren
Posts (Atom)