Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachten in Düsseldorf

Hallo zusammen,

meine Mutter hat heute mal ihre neue Digitalkamera ausprobiert - und wir dann zusammen die Möglichkeiten der Fotobearbeitung.

Hier ist das Resultat!

Ich wünsche Euch / Ihnen allen frohe Weihnachten,

Georgia Fröhling
Posted by Picasa

Mittwoch, 17. November 2010

Kennt Ihr diese Tage...

..., wo immer irgend etwas schiefgeht?
Das Auto springt nicht an, du fällst die Treppe runter und verknackst dir das Knie, das Frühstück ist schimmelig, die Strumpfhose reißt schon auf dem Weg ins Büro...

Man neigt schnell dazu, eine selbsterfüllende Prophezeiung daraus zu machen. "Das fängt ja gut an!", rufen wir und warten auf die nächste Katastrophe.

Gestern habe ich kurz mitgespielt. Als Jugendliche habe ich mal der gesamten Personalabteilung von Siemens eine Stunde Frühstückspause beschert. Wie das? Als mich der Chef zum Kaffeekochen aufforderte (was ich mit 15 zugegebenermaßen nur sehr selten zuvor gemacht hatte), schüttete ich das Wasser aus Nervosität nicht in die Maschine, sondern in die Dreiersteckdose daneben. Ah ja. Kompletter Stromausfall, alle saßen rum und konnten bestenfalls noch Ablage machen. Aber nicht im Aktenraum, da war kein Licht mehr.

Gestern war ich irgendwie hektisch und habe den Inhalt des Wasserfilters... ja, richtig, nicht in den Kocher gekippt, sondern in die Steckdose. Entweder habe ich hier bessere Steckdosen als bei Siemens oder ich hatte Glück: Die Sicherung blieb drin. Ich werde die Steckdose vorsichtshalber eine Woche nicht benutzen, man weiß ja nie... aber ich habe mir gesagt:

Das hat nichts zu bedeuten. Was, wenn alles gut geht?

Zu diesem Thema gibt es ein nettes kleines Buch namens "What if it all goes right?" Von Mindy Audlin. Auf die deutsche Übersetzung warten wir vermutlich wieder vergebens, aber es geht darum:

Wir alle machen uns gern Szenarien, wie sich eine Situation entwickeln könnte (oder auch ein Tag nach Wässerung der Steckdosen). Meistens sind unsere inneren Vorausschauen ziemlich negativ. Probiert es aus: Du hast eine Präsentation und bist nervös; was für ein Szenario malst du dir aus: Richtig, ein Horrorszenario.

Aber was, wenn alles gut ginge?
  • Was, wenn mein Chef die Präsentation ganz toll findet?
  • Was, wenn meine Lesung ein Erfolg wird und ich es schaffe, mich nicht auf die Schuhe des Moderators zu erbrechen?
  • Was, wenn der Tag gut wird, auch wenn in den Steckdosen jetzt Kresse wächst?
  • Was, wenn der Stress jetzt gleich vorbei ist und alles danach einfach nur noch Spaß macht?
Das geht natürlich auch im größeren Rahmen:

  • Was, wenn mir die Bank den Kredit gibt? Was, wenn ich dadurch mein Traumhaus kaufe? Was, wenn mein Mann sich so darüber freut, dass er (bitte die Lücke füllen)?
  • Was, wenn der Weihnachtsbesuch der Familie entspannt wird? Was, wenn wir alle Spaß haben, Sekt trinken und albern sind? Was, wenn es so schön wird, dass wir in Zukunft reihum immer bei jemand anderem feiern?
  • Was, wenn meine lahme Ehe wieder schön wird, wenn wir wieder etwas zu lachen bekommen, schöne Dinge zusammen unternehmen?
Mindy nennt dies das "What if up-game", also das Spiel des "Was, wenn's gut wird?", im Gegensatz zum üblichen "What if down-game" (Was, wenn's schief geht?).

Mein Tipp: Ersteres macht viel mehr Spaß!

Ihre und Eure Georgia Fröhling

Montag, 25. Oktober 2010

Der Krimi

An dieser Stelle gibt es mal wieder eine etwas erfreulichere Nachricht:

Seit heute gibt es einen neuen Blog, http://sara-waechter.blogspot.com, der sich mit der Entwicklung meines Krimis befasst.

Bleiben Sie dran, in nächster Zeit gibt es dort sicherlich einige spannende Neuigkeiten!

Georgia Fröhling

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Zum Tod von Dr. Alfons Geukens



Ein weiterer Großer hat uns verlassen.
(Das obige Bild habe ich von der offiziellen Homepage www.geukens.net; es bekundet lediglich meinen großen Respekt vor Dr. Geukens).

Gestern habe ich erfahren, dass einer meiner großen Lehrer, Dr. Alfons Geukens, am 18.10.2010 verstorben ist - viel zu früh, für meinen Geschmack.

Es ist immer zu früh, wenn jemand geht, und erst recht, wenn man das Gefühl hat, dass er "noch gebraucht wird". Dies ist aber nicht nur (und nicht unbedingt) ein persönlicher Verlust, sondern ein Verlust für die Zunft und für viele Menschen, denen er helfen und die er heilen konnte - und natürlich für seine Frau und seine Kinder. Sich selbst konnte er am Ende nicht retten, und das ist schlecht und gut. Schlecht, weil er fehlen wird, gut, weil wir hier unten eben keine Götter sind sondern doch nur Menschen. Er hat immer gesagt: Du kannst jede Krankheit heilen, aber nicht jeden Menschen.

Ich bin froh und dankbar, dass ich noch sehr viel bei ihm lernen durfte. Er hatte Humor, hat uns beginnende Homöopathen hart rangenommen, auch mal auf uns geschimpft, gelacht, gelobt, sich heftige Prüfungen für uns ausgedacht - und zu allererst hat er wirklich gute Homöopathen aus uns gemacht.

Als meinen ersten großen Homöopathielehrer, aber auch als Behandler meines damals schwer kranken Vaters, will ich ihn stets in Erinnerung behalten.

Ihre und Eure Georgia Fröhling

Dienstag, 28. September 2010

Was, wenn ich mal keine Lust habe?

Heute Morgen ist das Wetter ziemlich gruselig und die Stunde noch früh. Das Aufstehen fällt nicht allzu leicht, die Aussicht auf einen Kaffee motiviert mich nur mäßig, selbst die Kanarienvögel schauen noch verschlafen aus der Wäsche.

Da liegt es nahe, schnell zu sagen: Mann, heute habe ich echt keine Lust, keinen Bock, ich glaube, das wird nicht mein Tag.

Schon mal von selbsterfüllenden Prophezeiungen gehört?

Für alle, die auch keinen Bock haben, und zwar auf esoterischen Kram: No magic included! Keine Zauberei! Wenn ich morgens aufstehe und alles ätzend finde, wie wird dann wohl der Tag, worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?
  • Das da ist ätzend, der Regen, geht mir voll auf die Nerven
  • Boaah, die Bäckereifachverkäuferin ist auch voll der Zombie, und unfreundlich noch dazu
  • Mann, ist das ein Verkehr, drei Tropfen Regen und alle fahren, als hätten sie es über Nacht verlernt.
  • usw.
Und wie komme ich aus der Nummer raus?

Ich frage mich: Was kann ich an diesem Tag alles gut finden, worauf kann ich mich freuen?

  • Der Blick in den Kalender sagt mir: Heute kommen nur Patienten (Kunden, Klienten, etc.), die ich mag. Ich verbringe den Tag also mit Leuten, deren Gegenwart mir angenehm ist.
  • Heute Nachmittag habe ich in Essen zu tun; 45 min hin, 45 min zurück. In der Zeit kann ich mir prima das Interview mit Joe Vitale anhören, das ich mir runtergeladen habe. Oder den "Audio Espresso", den ich noch nicht ausprobiert habe. Oder die neue CD von Hurts, schöner 80er Jahre Elektropop (jaja, ich weiß...)
  • Hmmm, die Sitzheizung...
  • Meinen Kunden heute Nachmittag finde ich super, und leckeren Kaffee kochen die dort auch.
  • Heute Abend habe ich frei, ich kann mir einen Hasen (eine Katze, einen Hund, meinen Mann) auf den Schoß setzen, ein Glas Wein trinken, ein gutes Buch lesen...
Ihr seht, es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Klar finde ich Herbstwetter und Regen doof, aber muss ich alles, was ich an Kapazitäten habe, darauf ausrichten? Ich finde, nicht. Es macht mehr Spaß, aktiv nach den Dingen zu suchen, die mir gefallen könnten.

Deswegen sage ich mir jetzt: Das wird ganz bestimmt mein Tag! Ich werde berichten, ob es funktioniert hat. (Kürzlich bekam ich eine Postkarte mit der Aufschrift: Ich bin ein Meister, der übt).

Ihre und Eure Georgia Fröhling

Dienstag, 21. September 2010

Neue Homepage online

Hallo zusammen,

gestern Abend ist meine völlig neu gestaltete Homepage online gegangen - und das Ergebnis gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. Nein, ich habe sie diesmal nicht selbst gemacht, an dieser Stelle erst mal ein großes Kompliment an Ulla Peetz für die Gestaltung und Ulrike Reinker für die Fotos. Ich glaube, das darf ich jetzt ohne schlechtes Gewissen Leuten überlassen, die sich damit richtig gut auskennen!

Wer neugierig ist, findet sie unter Praxis Georgia Fröhling - Neue Homepage (bitte anklicken).

Bald mehr an dieser Stelle,
Ihre und Eure Georgia Fröhling

Sonntag, 29. August 2010

Älteres Buch neu entdeckt

Hallo zusammen an diesem schönen kalten Sonntag (brr),

genau das richtige Wetter, um zu lesen. In letzter Zeit erzählte ich immer wieder Patienten von einem Buch, das ich vor langer Zeit gelesen hatte: "Ihr Körper glaubt, was Sie ihm sagen" von Serge King. Im Prinzip gibt er seinem Körper Anweisungen, welchen Zustand er gerne hätte (und erklärt vorher lang und breit, auch anhand von Übungen, wie das funktioniert). Serge King ist Psychologe, beschäftigt sich in anderen Büchern aber auch mit ganz anderen Themen, z. B. hawaiianischen Heilmethoden wie Huna.

Dabei hatte ich das Buch gar nicht mehr! Also: Flugs neu bestellt, und jetzt habe ich es schon wieder halb durchgelesen und finde es noch interessanter als beim ersten Mal. Es ist richtig, dass wir manchmal einen Arzt (oder Heilpraktiker) brauchen, damit er oder sie uns hilft, den gewünschten Gesundheitszustand zu erreichen. In vielen Fällen ist es aber gar nicht so dumm, mal den inneren Arzt zu konsultieren, vor allem dann, wenn der Zustand zwar lästig, aber noch nicht sonderlich ernst ist.

Für kalte Herbstsonntage (ok, wir haben noch Sommer, aber schaut doch mal raus!), wie ich finde, eine prima Lektüre.


Buch bei Amazon bestellen


Einen schönen Restsonntag noch!
Ihre und Eure Georgia Fröhling