Mittwoch, 20. Oktober 2010

Zum Tod von Dr. Alfons Geukens



Ein weiterer Großer hat uns verlassen.
(Das obige Bild habe ich von der offiziellen Homepage www.geukens.net; es bekundet lediglich meinen großen Respekt vor Dr. Geukens).

Gestern habe ich erfahren, dass einer meiner großen Lehrer, Dr. Alfons Geukens, am 18.10.2010 verstorben ist - viel zu früh, für meinen Geschmack.

Es ist immer zu früh, wenn jemand geht, und erst recht, wenn man das Gefühl hat, dass er "noch gebraucht wird". Dies ist aber nicht nur (und nicht unbedingt) ein persönlicher Verlust, sondern ein Verlust für die Zunft und für viele Menschen, denen er helfen und die er heilen konnte - und natürlich für seine Frau und seine Kinder. Sich selbst konnte er am Ende nicht retten, und das ist schlecht und gut. Schlecht, weil er fehlen wird, gut, weil wir hier unten eben keine Götter sind sondern doch nur Menschen. Er hat immer gesagt: Du kannst jede Krankheit heilen, aber nicht jeden Menschen.

Ich bin froh und dankbar, dass ich noch sehr viel bei ihm lernen durfte. Er hatte Humor, hat uns beginnende Homöopathen hart rangenommen, auch mal auf uns geschimpft, gelacht, gelobt, sich heftige Prüfungen für uns ausgedacht - und zu allererst hat er wirklich gute Homöopathen aus uns gemacht.

Als meinen ersten großen Homöopathielehrer, aber auch als Behandler meines damals schwer kranken Vaters, will ich ihn stets in Erinnerung behalten.

Ihre und Eure Georgia Fröhling

Dienstag, 28. September 2010

Was, wenn ich mal keine Lust habe?

Heute Morgen ist das Wetter ziemlich gruselig und die Stunde noch früh. Das Aufstehen fällt nicht allzu leicht, die Aussicht auf einen Kaffee motiviert mich nur mäßig, selbst die Kanarienvögel schauen noch verschlafen aus der Wäsche.

Da liegt es nahe, schnell zu sagen: Mann, heute habe ich echt keine Lust, keinen Bock, ich glaube, das wird nicht mein Tag.

Schon mal von selbsterfüllenden Prophezeiungen gehört?

Für alle, die auch keinen Bock haben, und zwar auf esoterischen Kram: No magic included! Keine Zauberei! Wenn ich morgens aufstehe und alles ätzend finde, wie wird dann wohl der Tag, worauf richte ich meine Aufmerksamkeit?
  • Das da ist ätzend, der Regen, geht mir voll auf die Nerven
  • Boaah, die Bäckereifachverkäuferin ist auch voll der Zombie, und unfreundlich noch dazu
  • Mann, ist das ein Verkehr, drei Tropfen Regen und alle fahren, als hätten sie es über Nacht verlernt.
  • usw.
Und wie komme ich aus der Nummer raus?

Ich frage mich: Was kann ich an diesem Tag alles gut finden, worauf kann ich mich freuen?

  • Der Blick in den Kalender sagt mir: Heute kommen nur Patienten (Kunden, Klienten, etc.), die ich mag. Ich verbringe den Tag also mit Leuten, deren Gegenwart mir angenehm ist.
  • Heute Nachmittag habe ich in Essen zu tun; 45 min hin, 45 min zurück. In der Zeit kann ich mir prima das Interview mit Joe Vitale anhören, das ich mir runtergeladen habe. Oder den "Audio Espresso", den ich noch nicht ausprobiert habe. Oder die neue CD von Hurts, schöner 80er Jahre Elektropop (jaja, ich weiß...)
  • Hmmm, die Sitzheizung...
  • Meinen Kunden heute Nachmittag finde ich super, und leckeren Kaffee kochen die dort auch.
  • Heute Abend habe ich frei, ich kann mir einen Hasen (eine Katze, einen Hund, meinen Mann) auf den Schoß setzen, ein Glas Wein trinken, ein gutes Buch lesen...
Ihr seht, es ist alles nur eine Frage der Sichtweise. Klar finde ich Herbstwetter und Regen doof, aber muss ich alles, was ich an Kapazitäten habe, darauf ausrichten? Ich finde, nicht. Es macht mehr Spaß, aktiv nach den Dingen zu suchen, die mir gefallen könnten.

Deswegen sage ich mir jetzt: Das wird ganz bestimmt mein Tag! Ich werde berichten, ob es funktioniert hat. (Kürzlich bekam ich eine Postkarte mit der Aufschrift: Ich bin ein Meister, der übt).

Ihre und Eure Georgia Fröhling

Dienstag, 21. September 2010

Neue Homepage online

Hallo zusammen,

gestern Abend ist meine völlig neu gestaltete Homepage online gegangen - und das Ergebnis gefällt mir wirklich sehr, sehr gut. Nein, ich habe sie diesmal nicht selbst gemacht, an dieser Stelle erst mal ein großes Kompliment an Ulla Peetz für die Gestaltung und Ulrike Reinker für die Fotos. Ich glaube, das darf ich jetzt ohne schlechtes Gewissen Leuten überlassen, die sich damit richtig gut auskennen!

Wer neugierig ist, findet sie unter Praxis Georgia Fröhling - Neue Homepage (bitte anklicken).

Bald mehr an dieser Stelle,
Ihre und Eure Georgia Fröhling

Sonntag, 29. August 2010

Älteres Buch neu entdeckt

Hallo zusammen an diesem schönen kalten Sonntag (brr),

genau das richtige Wetter, um zu lesen. In letzter Zeit erzählte ich immer wieder Patienten von einem Buch, das ich vor langer Zeit gelesen hatte: "Ihr Körper glaubt, was Sie ihm sagen" von Serge King. Im Prinzip gibt er seinem Körper Anweisungen, welchen Zustand er gerne hätte (und erklärt vorher lang und breit, auch anhand von Übungen, wie das funktioniert). Serge King ist Psychologe, beschäftigt sich in anderen Büchern aber auch mit ganz anderen Themen, z. B. hawaiianischen Heilmethoden wie Huna.

Dabei hatte ich das Buch gar nicht mehr! Also: Flugs neu bestellt, und jetzt habe ich es schon wieder halb durchgelesen und finde es noch interessanter als beim ersten Mal. Es ist richtig, dass wir manchmal einen Arzt (oder Heilpraktiker) brauchen, damit er oder sie uns hilft, den gewünschten Gesundheitszustand zu erreichen. In vielen Fällen ist es aber gar nicht so dumm, mal den inneren Arzt zu konsultieren, vor allem dann, wenn der Zustand zwar lästig, aber noch nicht sonderlich ernst ist.

Für kalte Herbstsonntage (ok, wir haben noch Sommer, aber schaut doch mal raus!), wie ich finde, eine prima Lektüre.


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Einen schönen Restsonntag noch!
Ihre und Eure Georgia Fröhling

Mittwoch, 25. August 2010

Da bin ich wieder!

Jetzt, wo ich weiß, dass ich ein Männchen bin, macht es noch viel mehr Spaß, Unfug anzustellen.

Wo kommt übrigens auf dem unteren mittleren Bild das Licht her? Na, von meiner eigenen kleinen LED-Beleuchtung am Käfighimmel. In diesen Etagenkäfigen ist es nachmittags aber auch immer so dunkel!
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Dienstag, 24. August 2010

Marta = Marty

Hallo zusammen,

es gibt Neues von der Hasenfront - Marta ist leider gar kein Mädchen, sondern ein Kerlchen. Deshalb heißt er jetzt Marty, musste zwar kastriert werden, ist aber ansonsten ein glückliches, zufriedenes Kerlchen.

Wenn man morgens in die Küche kommt, macht er schon Männchen und begrüßt den Tag total gut gelaunt. Er freut sich aufs Futter, darauf, gestreichelt zu werden, auf das Herumlaufen und -springen, scheinbar freut er sich auf alles.

Heute Morgen habe ich ihn so beobachtet und dachte: Wie oft springst du eigentlich aus dem Bett und freust dich auf einen neuen Tag in deinem spannenden Leben? Wie groß ist morgens die Abenteuerlust, der Spaß an neuen Dingen, die Freude aufs Frühstück, auf den Kaffee, auf die Patienten?

Meistens recht gut, aber mit Marty konnte ich in letzter Zeit nicht so recht mithalten.

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, etwas von einem 500 g schweren Hasenkerlchen zu lernen?

Liebe Grüße,
Ihre und Eure Georgia Fröhling

Donnerstag, 5. August 2010

Literaturverhinderer

Hallo zusammen,

dort rechts seht Ihr die 1A-Literaturverhinderer: Marta (klein und grau-weiß) und Niko (braun) und die Nase vom Schrat in der Hütte.

Eigentlich war heute mein Schreibnachmittag, aber was habe ich statt dessen getan?

Riesige Luxus-Hasenkäfige zusammengebaut, Bretter gesägt, sich bekämpfende kleine Fellbündel getrennt... und da soll man schreiben.

Bitte Hasen, wenn der Krimi eine Fortsetzung erhalten soll, vertragt Euch und macht mir keinen weiteren Stress!

Georgia Fröhling
Posted by Picasa